Ausbildung
Flugverkehrskontrolle
Der Geschäftsbereich Ausbildung Flugverkehrskontrolle & Simulation bildet den Nachwuchs der militärischen Fluglotsen in Deutschland aus. Nach erfolgreichem Abschluss der lehrgangsgebundenen Ausbildung verlassen uns die Trainingsteilnehmenden mit einer Schülererlaubnis zum Erwerb der Berechtigungen ADI, ADC und APS im Rahmen einer Ausbildung am Arbeitsplatz an einem Flugplatz der Bundeswehr.
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Bei der Ausbildung unserer Kunden setzen wir auf modernste Ausbildungstechnologien. Die Trainingsteilnehmenden erhalten Ausbildungsmaterialien papierlos auf von uns zur Verfügung gestellten Tablets. Auf diesen können auch webbasierte Unterrichtsphasen absolviert werden. Weiterhin können die Trainingsteilnehmenden orts- und zeitunabhängig Abschnitte der simulationsgestützten Ausbildung mit Hilfe von Spracherkennung mit ihren Tablets üben oder rekapitulieren.
Für die Fliegenden Verbände der Bundeswehr stellen wir Simulationskapazitäten für die simulationsgestützte Ausbildung am Arbeitsplatz, sowie das In-Übung-Halten des Flugsicherungspersonals bereit. Dabei beschränkt sich das Training nicht nur auf die Arbeit in Deutschland, sondern erstreckt sich auch auf das erweiterte Aufgabenspektrum der Bundeswehr.
Für die Fliegenden Verbände der Bundeswehr stellen wir Simulationskapazitäten für die simulationsgestützte Ausbildung am Arbeitsplatz, sowie das In-Übung-Halten des Flugsicherungspersonals bereit. Dabei beschränkt sich das Training nicht nur auf die Arbeit in Deutschland, sondern erstreckt sich auch auf das erweiterte Aufgabenspektrum der Bundeswehr.
Ausbildung Militärische Fluglotsen
Die Fluglotsen unserer militärischen Kunden werden im Rahmen der Flugplatz- und Radaranflugkontrolle in der örtlichen Flugsicherung eingesetzt. Bei der Kaufbeuren ATM Training GmbH führen wir den lehrgangsgebundenen Teil der fachlichen Ausbildung durch:
Dieser Kurs verknüpft Theorie mit Praxis und legt das Fundament für alle weiterführenden Ausbildungen. Die Trainingsteilnehmenden erhalten modular aufeinander aufbauend umfassende Kenntnisse und ein globales Verständnis für ihre spätere Tätigkeit. Im Rahmen der simulationsgestützten Ausbildung werden den Trainingsteilnehmenden Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt, die nach erfolgreicher Teilnahme zum Erwerb einer Schülererlaubnis führen. Die kombinierte Ausbildung berechtigt die Trainingsteilnehmenden im Anschluss in den Bereichen ADI, ADC und APS eingesetzt zu werden. Der Abschluss ermöglicht die Aufnahme einer Ausbildung am Arbeitsplatz
Das macht ein militärischer FluglotseDen Luftraum im Blick
Die Fluglotsen unserer militärischen Kunden werden im Rahmen der Flugplatz- und Radaranflugkontrolle in der örtlichen Flugsicherung eingesetzt. Fluglotsen sind, sozusagen, die "Verkehrsleiter in der Luft". Sie sorgen dafür, dass Flugzeuge sicher starten, landen und fliegen können, ohne dass es zu gefährlichen Situationen kommt.
Dafür geben sie den Piloten Anweisungen per Funk. Man unterscheidet verschiedene Bereiche – zwei wichtige sind die Flugplatzkontrolle und die Anflugkontrolle.
Die Flugplatzkontrolle (Tower) bezeichnet die Arbeit direkt am Flughafen, meist aus dem Kontrollturm. Fluglotsen im Tower geben die Freigaben, wann ein Flugzeug starten oder landen darf. Sie achten darauf, dass sich immer nur ein Flugzeug gleichzeitig auf der Landebahn befindet.
Außerdem koordinieren sie die Bewegungen der Flugzeuge am Boden – zum Beispiel, wenn ein Flugzeug nach der Landung zur Parkposition rollt oder ein startbereites Flugzeug zur Startbahn geführt wird. Auch Fahrzeuge wie Tankwagen oder Schneeräumfahrzeuge auf dem Vorfeld werden berücksichtigt.
Kurz gesagt: Die Flugplatzkontrolle regelt alles, was in der unmittelbaren Umgebung des Flughafens passiert – am Boden und in der Nähe der Landebahn.
Dafür geben sie den Piloten Anweisungen per Funk. Man unterscheidet verschiedene Bereiche – zwei wichtige sind die Flugplatzkontrolle und die Anflugkontrolle.
Die Flugplatzkontrolle (Tower) bezeichnet die Arbeit direkt am Flughafen, meist aus dem Kontrollturm. Fluglotsen im Tower geben die Freigaben, wann ein Flugzeug starten oder landen darf. Sie achten darauf, dass sich immer nur ein Flugzeug gleichzeitig auf der Landebahn befindet.
Außerdem koordinieren sie die Bewegungen der Flugzeuge am Boden – zum Beispiel, wenn ein Flugzeug nach der Landung zur Parkposition rollt oder ein startbereites Flugzeug zur Startbahn geführt wird. Auch Fahrzeuge wie Tankwagen oder Schneeräumfahrzeuge auf dem Vorfeld werden berücksichtigt.
Kurz gesagt: Die Flugplatzkontrolle regelt alles, was in der unmittelbaren Umgebung des Flughafens passiert – am Boden und in der Nähe der Landebahn.
Sobald ein Flugzeug näher in den Bereich des Flughafens kommt oder nach dem Start wieder aus der Nähe herausfliegt, übernehmen die Lotsen der Anflugkontrolle (Approach). Sie sorgen dafür, dass die Flugzeuge in der richtigen Reihenfolge an den Flughafen herangeführt werden. Wenn viel Verkehr herrscht, müssen sie Abstände vergrößern oder Warteschleifen anordnen, damit es nicht zu dicht wird.
Eine weitere wichtige Aufgabe besteht darin, die Flugzeuge auf die richtige Höhe und in die richtige Richtung zu bringen, damit der Tower sie sicher zur Landebahn übernehmen kann. Umgekehrt kümmern sie sich auch darum, dass Flugzeuge nach dem Abheben in die richtige Richtung weiterfliegen und sicher in den überregionalen Luftverkehr eingegliedert werden. Die Anflugkontrolle kann somit als "Auffädler" für die Landebahn verstanden werden: sie ordnet den Verkehr, bevor er an den Tower übergeben wird.
In einem bildhaften Vergleich kann man sich das Ganze wie bei einer großen Kreuzung mit Ampeln vorstellen. Die Anflugkontrolle ist vergleichbar mit der Straßenführung vor der Kreuzung: Sie regelt, wer wann in welcher Spur fährt, damit kein Chaos entsteht. Die Flugplatzkontrolle hingegen stellt die eigentliche Ampel an der Kreuzung dar. Sie entscheidet, wer gerade wirklich fahren darf.
Eine weitere wichtige Aufgabe besteht darin, die Flugzeuge auf die richtige Höhe und in die richtige Richtung zu bringen, damit der Tower sie sicher zur Landebahn übernehmen kann. Umgekehrt kümmern sie sich auch darum, dass Flugzeuge nach dem Abheben in die richtige Richtung weiterfliegen und sicher in den überregionalen Luftverkehr eingegliedert werden. Die Anflugkontrolle kann somit als "Auffädler" für die Landebahn verstanden werden: sie ordnet den Verkehr, bevor er an den Tower übergeben wird.
In einem bildhaften Vergleich kann man sich das Ganze wie bei einer großen Kreuzung mit Ampeln vorstellen. Die Anflugkontrolle ist vergleichbar mit der Straßenführung vor der Kreuzung: Sie regelt, wer wann in welcher Spur fährt, damit kein Chaos entsteht. Die Flugplatzkontrolle hingegen stellt die eigentliche Ampel an der Kreuzung dar. Sie entscheidet, wer gerade wirklich fahren darf.






